Sparsame Grafikkarten für den Wohnzimmer-PC

Im Wohnzimmer-PC steuert eine Grafikkarte die Bildschirmanzeige. Sobald ein Programm ausgeführt wird, werden die Daten vom Prozessor berechnet. Diese werden zur Grafikkarte weitergeleitet, damit die Grafikkarte die Daten so weit umwandelt, dass ein Monitor Bilder wiedergeben kann. Solche Grafikkarten sind bereits im Chipsatz enthalten, der sich auf der Hauptplatine befindet. Oder sie werden über Bussysteme wie VLB oder ISA, oder über PCI Express, AGP oder PCI als PC-Erweiterungskarten mit der Hauptplatine verbunden. Als wichtige Komponenten der modernen Grafikkarten zählen Monitor-Anschlüsse oder die Anschlüsse für andere externe Geräte. Andere Komponenten sind RAMDAC, Video-RAM und GPU. Unter grafikkarten-rangliste.org findet sich eine Rangliste diverser Grafikkarten.

Verschiedene Bauformen

Die Grafiklösungen kann man in ihren Anwendungsgebieten und Bauformen in vier Typen unterteilen. Die Spielegrafikkarten werden zur Höchstleistung für Spiele entwickelt, welche für die Microsofts Direct3D-Schnittstelle produziert werden. Mit der vollen Hardwareunterstützung können alle 3D-Rendering-Funktionen, die technisch realisierbar sind in Echtzeit berechnet werden. Diese Grafikkarten sind nicht unbedingt sparsam. Den zweiten Typ bilden die professionellen Lösungen. Diese Hardware unterscheidet sich nur minimal von den OpenGL-Chips oder Spiele-3D-Chips, kosten aber erheblich mehr, wegen Treiberoptimierungen, Serviceleistungen und zusätzlichen Fähigkeiten. Dann gibt es den dritten Typ, die Business-Lösung. Diese vollwertigen Grafikkarten liefern weniger 3D-Funktionen und präsentieren dafür kontrastreichere und schärfere Bilder. Weitere Grafikkarten ünterstützen nur OpenGL und wereen meistens nur noch im Animationsbereich eingesetzt, da sie DirectX nicht unterstützen.

Sparsame Onboard-Lösungen

Der vierte Typ ist die Onboard-Lösung. Dieser Integrated Graphics Processor, der IGP genannt wird, integriert die Funktionalität, welche die Grafikkarte mit sich bringt, in den Prozessor oder in den Chipsatz, der sich auf der Hauptplatine befindet. Obwohl IGPs nur veraltete oder langsame 3D-Funktionalität bieten, liefern sie alle 2D-Funktionen. Sie werden deswegen meistens in Umfeldern mit wenig Grafikanforderungen eingesetzt. Weil ihr Stromverbrauch so niedrig ist, werden sie auch in Notebooks eingebaut, oder in Embedded-PCs verwendet. Anbieter solcher IGPs sind PowerVR, VIA Technologies, SiS, NVIDIA, Intel und AMD.

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